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Blockcircle Globale Liquiditäts-Scorecard (GLS)

Blockcircle Globale Liquiditäts-Scorecard (GLS)

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Nach der Eingabe erhältst du Zugriff auf die Blockcircle GLS – Global Liquidity Scorecard.

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Blockcircle GLS – Global Liquidity Scorecard zum Chart hinzufügen
Klicke oben im Chart auf „Indicators“ (ƒx-Symbol). Wechsle im Suchfenster zum Tab „Invite-Only“.
Wenn dein Konto freigeschaltet ist, siehst du „Blockcircle GLS – Global Liquidity Scorecard“. Klicke einmal darauf, um sie deinem Chart hinzuzufügen.


Überblick

Die Blockcircle Global Liquidity Scorecard (GLS) ist ein professionelles Marktanalyse-Tool, das den wichtigsten Treiber von Assetpreisen überwacht: globale Liquidität.

Dieser Leitfaden zeigt dir, wie du jede Kennzahl richtig interpretierst, ihre Bedeutung einordnest und die Daten nutzt, um fundierte Investitionsentscheidungen zu treffen.

Kernphilosophie:
Alle Assetpreise werden letztlich durch das Angebot an Geld im Finanzsystem bestimmt. Wenn Zentralbanken Liquidität zuführen, steigen Assetpreise in der Regel. Wenn Liquidität entzogen wird, fallen Assetpreise meist. Die GLS stellt dir diese entscheidenden Informationen in Echtzeit zur Verfügung.

ABSCHNITT 1: LIQUIDITÄTSKENNZAHLEN

Dies ist das Herzstück der GLS. Dieser Abschnitt verfolgt die wichtigsten Liquiditätsindikatoren, die professionelle Trader und institutionelle Investoren täglich beobachten.

Globales M2 (geführt)

Was es ist:
Globales M2 repräsentiert die gesamte Geldmenge der wichtigsten Volkswirtschaften der Welt, umgerechnet in US-Dollar. Es umfasst Bargeld, Sichteinlagen, Spareinlagen, Geldmarktpapiere und andere geldnahe Vermögenswerte. Die Kennzeichnung „(Led)“ bedeutet, dass diese Kennzahl im Chart mit einer Vorlaufprojektion dargestellt wird.

Warum es wichtig ist:
Globales M2 ist das breiteste Maß für die im Finanzsystem verfügbare Liquidität. Wenn M2 wächst, jagt mehr Geld denselben Vermögenswerten hinterher, was die Preise in der Regel steigen lässt. Wenn M2 schrumpft, ist weniger Geld im System, was tendenziell Preisdruck nach unten erzeugt.

Wie man es nutzt:

  • Trend beobachten: Anhaltende Ausweitung über mehrere Perioden spricht für ein günstiges Umfeld für Risikoanlagen

  • Mit Assets vergleichen: Wächst M2 schneller als die Assetpreise, könnten Assets relativ zur Geldmenge unterbewertet sein

  • Änderungsrate überwachen: Beschleunigtes M2-Wachstum ist bullisch; nachlassendes Wachstum mahnt zur Vorsicht

Wichtige Spalten:

  • VALUE: Aktuelles globales M2-Volumen in Billionen US-Dollar

  • MA: Gleitender Durchschnitt zur Glättung des Trends

  • 1P% bis 52P%: Prozentuale Veränderungen über 1, 3, 5, 10, 20 und 52 Perioden (bei Wochenchart: Wochen)

  • 3P SIG: Visuelles Signal basierend auf der Richtung der 3-Perioden-Veränderung

Worauf man achten sollte:

  • Grüner Hintergrund in den Prozentspalten zeigt Expansion

  • Roter Hintergrund zeigt Kontraktion

  • 3P SIG liefert einen schnellen Überblick über den kurzfristigen Trend

  • Kurzfristige Änderungen (1P, 3P) mit langfristigen (20P, 52P) vergleichen, um Trendwechsel zu erkennen


Globale Zentralbank-Bilanzen

Was es ist:
Diese Kennzahl aggregiert die gesamten Vermögenswerte der wichtigsten Zentralbanken der Welt, darunter Federal Reserve, Europäische Zentralbank, Bank of Japan, People’s Bank of China, Bank of England, Bank of Canada, Reserve Bank of Australia und Reserve Bank of India.

Warum es wichtig ist:
Zentralbankbilanzen spiegeln geldpolitische Maßnahmen direkt wider. Bei Bilanzausweitungen durch quantitative Lockerung (QE) oder andere Ankaufprogramme wird Liquidität ins Finanzsystem eingespeist. Bei Bilanzverkürzungen durch quantitative Straffung (QT) wird Liquidität entzogen.

Wie man es nutzt:

  • Ausweitung signalisiert Unterstützung: Steigende Bilanzen zeigen aktive Marktstützung

  • Rückgang signalisiert Straffung: Sinkende Bilanzen bedeuten Entzug von Unterstützung

  • Globale Koordination zählt: Gleichzeitige Ausweitungen mehrerer Zentralbanken verstärken die Wirkung

Worauf man achten sollte:

  • Anhaltende Ausweitung über mehrere Perioden ist stark bullisch für Risikoanlagen

  • Kontraktion, insbesondere beschleunigt, spricht für defensivere Positionierung

  • Das globale Aggregat mit den Länderwerten im Abschnitt Monetary Policy Scorecard vergleichen


US-Fed-Bilanz

Was es ist:
Die gesamten Vermögenswerte der US-Notenbank (Federal Reserve), der einflussreichsten Zentralbank der Welt. Dazu gehören US-Staatsanleihen, hypothekenbesicherte Wertpapiere und weitere Bestände.

Warum es wichtig ist:
Aufgrund der Rolle des US-Dollars als Weltreservewährung haben Entscheidungen der Fed überproportionale Auswirkungen auf globale Finanzmärkte.

Wie man es nutzt:

  • Frühindikator: Die Fed geht anderen Zentralbanken häufig voraus

  • Dollar-Effekt: Bilanzausweitung schwächt tendenziell den Dollar, Kontraktion stärkt ihn

  • Risikobereitschaft: Fed-Expansion erhöht meist die Risikoneigung an den Märkten

Worauf man achten sollte:

  • Plötzliche Richtungswechsel der Fed-Bilanz gehen oft großen Marktbewegungen voraus

  • Die 52P%-Änderung liefert Kontext zur jährlichen geldpolitischen Ausrichtung

  • Divergenzen zwischen Fed-Politik und anderen Zentralbanken schaffen Trading-Chancen


Reverse Repo (RRP)

Was es ist:
Die Overnight-Reverse-Repo-Fazilität der Federal Reserve, über die berechtigte Gegenparteien (vor allem Geldmarktfonds) überschüssige Liquidität über Nacht bei der Fed parken und dafür Staatsanleihen erhalten.

Warum es wichtig ist:
Hohe RRP-Bestände zeigen überschüssige Liquidität, die nicht in die Märkte fließt. Sinkt das RRP-Volumen, gelangt dieses Geld zurück ins Finanzsystem und kann Assetpreise stützen.

Wie man es nutzt:

  • Gegenintuitiver Indikator: Hohes RRP steht für gebundene Liquidität

  • Sinkendes RRP ist bullisch: Geld fließt zurück in den Markt

  • Steigendes RRP ist neutral bis bärisch: Liquidität wird geparkt statt investiert

Worauf man achten sollte:

  • Die Farbcodierung ist INVERTIERT: Sinkende Werte werden grün dargestellt, da sie positiv sind

  • Schnelle RRP-Rückgänge gehen oft mit starken Markt-Rallyes einher

  • RRP nahe null bedeutet, dass diese Liquiditätsquelle ausgeschöpft ist


Treasury General Account (TGA)

Was es ist:
Das Treasury General Account ist das „Girokonto“ der US-Regierung bei der Federal Reserve. Es schwankt je nach Steuereinnahmen, Staatsausgaben und Anleiheemissionen.

Warum es wichtig ist:
Gibt das Finanzministerium Geld aus dem TGA aus, fließt Liquidität in die Wirtschaft. Baut es das TGA auf, wird Liquidität aus dem privaten Sektor abgezogen.

Wie man es nutzt:

  • Sinkendes TGA ist bullisch: Staatsausgaben erhöhen die Liquidität

  • Steigendes TGA ist bärisch: Liquidität wird entzogen

  • Schuldengrenzen-Effekte: Während Debt-Ceiling-Phasen leert sich das TGA oft, was kurzfristig Liquidität erhöht

Worauf man achten sollte:

  • Farbcodierung ist INVERTIERT – fallendes TGA wird grün dargestellt

  • Starke TGA-Anstiege nach Lösung von Schuldengrenzen können deutliche Liquiditäts-Gegenwinde erzeugen

  • Gemeinsam mit RRP betrachten, um kurzfristige Liquiditätsflüsse vollständig zu erfassen


NETTO-LIQUIDITÄT

Was es ist:
Eine berechnete Kennzahl, die die effektiv verfügbare Liquidität im US-Finanzsystem darstellt. Sie zieht Liquiditätsabflüsse (RRP und TGA) von der Fed-Bilanz ab.

Warum es wichtig ist:
Viele professionelle Trader betrachten die Netto-Liquidität als den wichtigsten Einzelindikator für die kurzfristige Marktrichtung. Sie zeigt die tatsächlich nutzbare Liquidität, nicht nur die theoretische Gesamtmenge.

Wie man es nutzt:

  • Primärer Trendindikator: Steigende Netto-Liquidität begünstigt Risikoanlagen stark

  • Korrelation prüfen: Bewegungen der Netto-Liquidität mit Assetpreisen vergleichen

  • Regime-Erkennung: Positive und steigende Netto-Liquidität definiert ein bullisches Liquiditätsregime

Worauf man achten sollte:

  • Der absolute Wert zeigt den aktuellen Zustand

  • Prozentuale Veränderungen zeigen Richtung und Momentum

  • Wenn Netto-Liquidität von Assetpreisen divergiert, folgen die Preise meist zeitverzögert der Liquidität

  • Die 52P%-Änderung liefert den langfristigen Trendkontext


ABSCHNITT 2: MARKTPREISE

Dieser Abschnitt verfolgt die wichtigsten Anlageklassen und ihre Beziehung zur globalen Liquidität.

Bitcoin-Marktkapitalisierung

Was es ist:
Die gesamte Marktkapitalisierung von Bitcoin in US-Dollar.

Warum es wichtig ist:
Bitcoin zeigt über die Zeit eine starke Korrelation zur globalen Liquidität. Viele betrachten Bitcoin als einen „Liquiditäts-Barometer“, der schnell auf Veränderungen der geldpolitischen Bedingungen reagiert.

Wie man es nutzt:

  • Liquiditätssensitivität: Bitcoin bewegt sich häufig früher als traditionelle Märkte als Reaktion auf Liquiditätsveränderungen

  • Risikobereitschaft: Starke Bitcoin-Performance signalisiert oft ein breites Risk-On-Umfeld

  • BTC/M2-Verhältnis: Diese Unterkennzahl zeigt die Größe von Bitcoin relativ zur Geldmenge

Worauf man achten sollte:

  • Prozentuale Veränderungen von Bitcoin mit Veränderungen der Netto-Liquidität vergleichen

  • Divergenzen zwischen Bitcoin und Liquidität können bevorstehende Trendwenden anzeigen

  • Das Verhältnis zu M2 liefert Kontext, ob Bitcoin über- oder unterdehnt ist


Gesamter Kryptomarkt

Was es ist:
Die kombinierte Marktkapitalisierung aller Kryptowährungen.

Warum es wichtig ist:
Der gesamte Kryptomarkt bietet eine breitere Perspektive als Bitcoin allein und spiegelt die allgemeine Gesundheit des Kryptomarktes wider.

Wie man es nutzt:

  • Direkt mit Bitcoin vergleichen, um die Stärke von Altcoins zu beurteilen

  • Das Total/M2-Verhältnis zeigt die Größe des Kryptomarktes relativ zur globalen Geldmenge

  • Ein starker Gesamtmarkt bei schwachem Bitcoin deutet häufig auf eine Altcoin-Saison hin


S&P-500-Marktkapitalisierung

Was es ist:
Die gesamte Marktkapitalisierung aller Unternehmen im S&P-500-Index.

Warum es wichtig ist:
Der S&P 500 ist der Referenzindex für den US-Aktienmarkt und ein zentraler Indikator für die globale Risikobereitschaft.

Wie man es nutzt:

  • Traditionell vs. Krypto: Die Entwicklung des S&P 500 mit Krypto vergleichen, um Kapitalrotationen zu erkennen

  • SP500/M2-Verhältnis: Zeigt Aktienbewertungen im Verhältnis zur Geldmenge

  • Divergenzsignale: Wenn der S&P 500 von der Liquidität abweicht, entstehen oft interessante Chancen


ABSCHNITT 3: MONETÄRE-POLITIK-SCORECARD

Dieser Abschnitt bietet eine länderweise Aufschlüsselung der geldpolitischen Ausrichtung und hilft dabei zu erkennen, welche Volkswirtschaften lockern, straffen oder eine neutrale Politik verfolgen.

Verständnis des Scores (0–100)

Jedes Land erhält einen geldpolitischen Score zwischen 0 und 100, basierend auf den jüngsten Veränderungen der Zentralbank-Bilanz und der M2-Geldmenge:

  • 67–100 (LOCKERUNG / EASING): Die Zentralbank weitet aktiv aus. Positiv für lokale und potenziell globale Vermögenswerte

  • 34–66 (NEUTRAL): Ausgewogene Politik, keine klare Richtungsneigung

  • 0–33 (STRAFFUNG / TIGHTENING): Die Zentralbank zieht Liquidität ab. Negativ für lokale und potenziell globale Vermögenswerte


Länderbezogene Analyse

Vereinigte Staaten:
Die wichtigste Volkswirtschaft für die globalen Märkte. Die US-Geldpolitik setzt den Ton für die weltweite Risikobereitschaft.

Japan:
Die Bank of Japan gehört historisch zu den expansivsten Zentralbanken. Änderungen der japanischen Politik können aufgrund von Yen-Carry-Trades überproportionale globale Auswirkungen haben.

Europäische Union:
Die EZB steuert die Geldpolitik der Eurozone. Die europäische Geldpolitik beeinflusst die globalen Anleihemärkte erheblich.

China:
Die People’s Bank of China agiert anders als westliche Zentralbanken, doch ihre geldpolitische Ausrichtung hat großen Einfluss auf Schwellenländer und Rohstoffe.

Vereinigtes Königreich:
Die Politik der Bank of England beeinflusst britische Vermögenswerte und liefert Einblicke in Trends entwickelter Märkte.

Kanada:
Die Geldpolitik der Bank of Canada wird aufgrund ihrer Korrelation zur US-Politik und zu Rohstoffmärkten genau beobachtet.

Australien:
Die Politik der Reserve Bank of Australia beeinflusst die Risikobereitschaft im asiatisch-pazifischen Raum und Rohstoffwährungen.

Russland:
Zur Vollständigkeit enthalten; es stehen nur M2-Daten zur Verfügung, da Daten zur Zentralbankbilanz begrenzt sind.


Spaltendefinitionen

  • M2 1P% / M2 3P%: Veränderungen der Geldmenge über 1 bzw. 3 Perioden

  • CBBS 1P% / CBBS 3P%: Veränderungen der Zentralbankbilanz über 1 bzw. 3 Perioden

  • 3P BASIS: Kennzeichnet, dass die Berechnung auf 3-Perioden-Veränderungen basiert

  • 3P SIG: Visuelles Signal zur Anzeige der geldpolitischen Richtung


Worauf man achten sollte

  • Globale Koordination: Wenn die meisten Länder grüne Signale zeigen, sind die globalen Liquiditätsbedingungen günstig

  • Divergenz-Chancen: Weichen große Volkswirtschaften voneinander ab, entstehen Chancen in Währungen und Relative-Value-Strategien

  • Frühindikatoren: Einige Zentralbanken führen andere an. Achten Sie auf Politikwechsel, die sich ausbreiten könnten

  • Globales Aggregat: Zeigt die übergeordnete globale geldpolitische Ausrichtung


ABSCHNITT 4: LIQUIDITÄTSVERHÄLTNISSE

Dieser Abschnitt zeigt abgeleitete Kennzahlen, die zusätzliche analytische Einblicke liefern.

Liquiditätsgeschwindigkeit (Liquidity Velocity)

Was es ist:
Ein Maß dafür, wie schnell Geld im Verhältnis zur Nettoliquidität zirkuliert. Eine höhere Geschwindigkeit zeigt, dass Geld aktiv durch das Finanzsystem fließt.

Interpretation:

  • Über 10: Hohe Geschwindigkeit – Geld bewegt sich sehr schnell, mögliches Überhitzen

  • 5–10: Normale Geschwindigkeit – ausgeglichene Bedingungen

  • Unter 5: Niedrige Geschwindigkeit – Geld ist träge, Potenzial für zukünftige Expansion

Worauf man achten sollte:

  • Extrem hohe Geschwindigkeit kann Marktkorrekturen vorausgehen

  • Sehr niedrige Geschwindigkeit geht oft starken Rallyes voraus, sobald sich die Geschwindigkeit normalisiert


Net Liquidity vs. 52 Wochen (Net Liq vs 52W)

Was es ist:
Die prozentuale Veränderung der Nettoliquidität im Vergleich zu vor 52 Wochen und damit eine Jahresvergleichsperspektive.

Interpretation:

  • Positiv: Liquiditätsbedingungen sind besser als vor einem Jahr

  • Negativ: Liquiditätsbedingungen sind schlechter als vor einem Jahr

Worauf man achten sollte:

  • Liefert wichtigen Kontext für die Zyklusanalyse

  • Positive Jahresvergleiche unterstützen in der Regel Risikoanlagen

  • Trendwechsel in dieser Kennzahl können auf bedeutende Regimewechsel hindeuten


INPUT-TAB

INPUT-TAB
Tabelleneinstellungen / Globale Geldmenge / Globale Zentralbankbilanzen

M2-Vorwärtsprojektion und gleitende Durchschnitte

Benutzerdefinierte Alarme für Ereignis-Trigger

VERWENDUNG DER VISUELLEN SIGNALE

Die GLS verwendet durchgehend eine einheitliche visuelle Sprache:

Hintergrundfarben in den Prozent-Spalten

  • Kräftiges Grün: Starke Expansion (größer als 5 %)

  • Mittleres Grün: Moderate Expansion (2–5 %)

  • Helles Grün: Leichte Expansion (0–2 %)

  • Helles Rot: Leichte Kontraktion (0 bis −2 %)

  • Mittleres Rot: Moderate Kontraktion (−2 bis −5 %)

  • Kräftiges Rot: Starke Kontraktion (größer als −5 %)

3P-Signalspalte

  • Grüner Kreis: Positive Veränderung über 3 Perioden (Expansion)

  • Oranger Kreis: Neutral (geringe Veränderung)

  • Roter Kreis: Negative Veränderung über 3 Perioden (Kontraktion)


PRAXISLEITFADEN

Identifikation eines bullischen Regimes

Eine höhere Überzeugung für bullische Positionen ist gerechtfertigt, wenn:

  • Nettoliquidität positiv und steigend ist

  • Globale M2 expandiert

  • Mehrere Zentralbanken lockern (Scores über 67)

  • RRP und TGA sinken

  • 3P-Signale überwiegend grün sind

Identifikation eines bärischen Regimes

Defensiver agieren oder Short-Positionen in Erwägung ziehen, wenn:

  • Nettoliquidität negativ oder fallend ist

  • Globale M2 kontrahiert

  • Mehrere Zentralbanken straffen (Scores unter 34)

  • RRP und TGA steigen

  • 3P-Signale überwiegend rot sind

Übergangs-/Neutrales Regime

Vorsicht walten lassen und Positionsgrößen reduzieren, wenn:

  • Gemischte Signale über mehrere Kennzahlen hinweg vorliegen

  • Zentralbank-Scores um 50 gebündelt sind

  • Kurzfristige und langfristige Veränderungen divergieren

  • Hohe Divergenzen zwischen Ländern bestehen


ZEITRAHMEN-ÜBERLEGUNGEN

Die GLS ist primär für die wöchentliche Analyse konzipiert, passt sich jedoch dem gewählten Chart-Zeitrahmen an:

  • Wöchentlich (empfohlen): Am besten zur Identifikation mittelfristiger Liquiditätsregime

  • Täglich: Mehr Rauschen, aber nützlich für taktisches Timing

  • Monatlich: Überblick auf Makroebene, geeignet für strategische Allokation

Die Prozent-Spalten (1P, 3P, 5P usw.) repräsentieren WOCHEN auf dem Wochenchart, TAGE auf dem Tageschart und MONATE auf dem Monatschart.


BEST PRACTICES

  1. Die GLS mindestens wöchentlich prüfen, um über Liquiditätsbedingungen informiert zu bleiben

  2. Nettoliquidität als primären Richtungsindikator nutzen

  3. Die Monetäre-Politik-Scorecard verwenden, um die Quelle von Liquiditätsänderungen zu verstehen

  4. Auf Divergenzen zwischen Liquidität und Assetpreisen achten

  5. Regimewechsel respektieren: Wenn Signale kippen, Positionierung anpassen

  6. Mit technischer Analyse kombinieren: Die GLS zeigt das WAS (Liquiditätshintergrund), die Technik das WANN (Timing)

 

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