Die 10-Punkte-Checkliste
1. Signalquelle: Stammt diese Idee aus Ihrem System oder aus einem Impuls? Nur systemgenerierte Ideen kommen weiter.
2. Edge-Formulierung: Können Sie in einem Satz sagen, warum dieser Trade einen positiven Erwartungswert hat? Wenn nicht, überspringen.
3. Risiko/Rendite: Beträgt das Verhältnis mindestens 1,5:1? Wenn nicht, ist das Setup nicht attraktiv genug.
4. Höherer Zeitrahmen: Stützt der breitere Kontext den Trade? Gegentrend-Trades erhalten eine reduzierte Größe.
5. Positionsgrößenbestimmung: Ist die Position gemäß Ihren an die Volatilität angepassten Regeln dimensioniert?
6. Portfolio-Fit: Erhöht dies die Korrelations-Konzentration? Diversifikation zählt.
7. SL-Platzierung: Liegt der SL bei der Invalidierung der These und nicht auf einem willkürlichen Niveau?
8. Makro-Kontext: Ist die Liquidität unterstützend? Sind die Rezessionsindikatoren grün?
9. Emotionaler Zustand: Sind Sie ruhig und analytisch? Handeln Sie nur, wenn Sie in der richtigen mentalen Verfassung sind.
10. Ausführungsplan: Kennen Sie Ihre Einstiegsmethode und Ihre Handelsplattform?
Warum Checklisten funktionieren
Sie wissen bereits, dass Sie nicht ohne SL handeln oder impulsiv überdimensionieren sollten. Die Checkliste sorgt dafür, dass Sie Ihr Wissen umsetzen, auch wenn emotionaler Druck Sie zu Abweichungen drängt. Die Checkliste dauert 60 Sekunden. Die Fehler, die sie verhindert, können Ihnen Tausende pro Monat ersparen.